COVID-19 Stoppen – 6 Tipps für Home Office und Remote Arbeit

Unser Mitgründer und CTO Florian verbringt schon immer den überwiegenden Teil des Jahres in den USA und unseren ersten Mitarbeiter haben wir in der Ukraine gefunden. Remote Arbeit und Home Office waren daher vom ersten Tag ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur. 

In den vergangenen vier Jahren haben wir gelernt, wie wir die Zusammenarbeit über verschiedene Kontinente, Zeitzonen und Sprachen hinweg optimieren können. In diesem Blogbeitrag haben wir unsere wichtigsten Erfahrungen zusammengefasst. 

Bereits Anfang Februar 2020, als es in Deutschland nur zweistellige Fallzahlen des Coronavirus gab, beschlossen wir vorerst ausschließlich aus dem Home Office zu arbeiten. Dass wir so früh diese Entscheidung treffen konnten, ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass diese Art der Arbeit bereits Bestandteil unseres Alltags ist: Fast alle Mitarbeiter bei uns arbeiten regelmäßig von Zuhause oder unterwegs, ohne dass das einen negativen Einfluss auf unsere Geschwindigkeit oder Qualität hat.

 

Kommunikation ist alles – Die wichtigsten Tools für die Remote-Arbeit

 

1.  English please! Wir nutzen Englisch für sämtliche Dokumentation, interne Kommunikation und unsere Prozessbeschreibungen. Auch wenn wir uns im Alltag sehen, sprechen wir die meiste Zeit Englisch. Der große Vorteil: Deutschkenntnisse waren bei uns noch nie ein Einstellungskriterium.

 

2.  Wer schreibt, der bleibt. Jeder kennt das: Es gibt gelebte Prozesse, die man immer wieder erklären muss, weil sie nie dokumentiert und standardisiert wurden. Wir sammeln und dokumentieren alle Abläufe, best-practices und Vorgaben für das tägliche Arbeiten in Confluence. Der Vorteil: Jeder ist auf dem gleichen Stand und wir zwingen uns dazu Abläufe gut zu durchdenken und regelmäßig anzupassen.

 

3.  Fokus, Fokus, Fokus! Wir nutzen für unsere Kommunikation ausschließlich die Chatplattform Slack. Das hat uns am Anfang viel wertvolle Konzentration gekostet, weil wir ständig durch Benachrichtigungen abgelenkt wurden. Heute sind Benachrichtigungen grundsätzlich deaktiviert und direkte Ansprachen @Kollegen werden nur benutzt, wenn etwas wirklich dringend ist.

 

4.  Was geht bei Dir ab? Woran arbeiten wir aktuell zur Zeit? Hat jemand schon mal dieses Problem gehabt? Diese Fragen klären sich im Büro schnell über den “Flurfunk”, wir erreichen den gleichen Effekt durch eine Reihe von Standup Meetings mit unterschiedlichem Scope:

-Daily: Für jedes Projekt hält das Projektteam morgens einen 5-10 minütigen Call ab, in dem kurz geklärt wird woran jeder arbeitet und wo unter Umständen Unterstützung gefragt ist.

-Sprint Review: Alle zwei Wochen werden die Zwischenergebnisse jedes Projektes innerhalb des Teams diskutiert und dem Kunden vorgestellt. 

 

5.  Einfach mal quatschen! Neben unseren projektbezogenen Calls schaffen wir auch Zeit für einen lockeren Austausch in zwei Formaten: 

-Unser Town Hall Meeting: Alle zwei Wochen haben wir einen einstündigen Call in dem spannende Projekte, neue Ideen, Learnings und unsere allgemeinen Ziele gemeinsam vorgestellt und besprochen werden.

-Social Lunch Call: Jeden Tag von 12:00-13:00 halten wir einen offenen, freiwilligen Call ab, bei dem jeder während der Mittagspause dabei sein kann, aber nicht muss. Hier gibt es keine Agenda und es geht auch meistens nicht um die Arbeit sondern wir quatschen einfach, als säßen wir beim Lunch zusammen.

 

6.  Auch mal Spaß haben. Wir sind Nerds und mächtig stolz darauf! Wenn wir uns im Office sehen, dann zocken wir abends gerne eine Runde Mario Kart oder Smash Bros. zusammen. Und Remote? Da wird abends dann gerne eine Runde Quake 3 Arena oder Counter Strike gespielt. Wichtig dabei, ist dass parallel ein Voice Call läuft, denn Zocken ohne Fluchen macht nur halb so viel Spaß 😉

 

Corona? Stay the F*ck Home!

 

“Florian Reifschneider - Rocketloop CTO und Begründer von #staythefuckhome”
“Florian Reifschneider – Rocketloop CTO und Begründer von #StayTheFuckHome” Die Huffington Post schrieb über ihn als “This Man Wants You To ‘Stay The F**k Home’ To Stop Coronavirus”

Wir sehen den Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) als eine große Gefahr für unsere Gesellschaft im Ganzen. Die beste Chance eine rasche Ausbreitung zu verhindern liegt schlicht darin zu Hause zu bleiben und somit das Risiko von Ansteckungen zu minimieren. Florian hat dazu die “Stay the F*ck Home” Bewegung gestartet, die wir natürlich voll und ganz unterstützen. 

Titelfoto von Caspar Camille Rubin von Unsplash